official history
Krieg gegen die Franzoesische Revolution 1792-1797, vol. 2
k.u.k. Kriegsarchiv Austria, 1905
Named on the pages for Battle of Valmy, Battle of Jemappes.
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20 September 1792
Battle of Valmy
F. A. 1792, XIII, 81.)
reichischen Streitkräfte, welche der in jeder Beziehung" reichlich ausgerüsteten Festung nichts anhaben konnten, hob den Mut der Bürgerschaft. Überdies fiel der Beginn des Angriffes auf Lille in eine Zeit, wo der Mißerfolg der Verbündeten bei Valmy und die Abschaffung des Königtums die Bevölkerung zur höchsten Begeisterung entflammten und die wankelmütige Menge gänzlich in die Arme der triumphierenden Revolution trieb.
K. A., C. A. 1792.)
Der französischen Nachhut unter Duval und Stengel ge- lang es endlich, durch ihren Aufmarsch bei Cernay en Dormois und später an der Tourbe dem Nachhauen der preußischen Reiter ein Ziel zu setzen. Dank dem Eingreifen des GL. Dumouriez konnten die fliehenden Massen am linken Ufer der Bionne in dem ausgemittelten Lager gesammelt und geordnet werden, doch brach in der Nacht abermals eine Panik aus. Alles stürzte in wilder Hast über die Bionne und nächtigte bunt durcheinander nächst Dommartin. Am 16. führte hierauf Dumouriez die Armee in eine Stellung im Räume zwischen St. Menehould und Valmy, rechter Flügel auf den Höhen östlich Maffröcourt, Mitte bei Chaude Fontaine, linker Flügel an der versumpften Niederung der Auve.
K. A., C. A. 1792.)
Dumouriez hatte im wesentlichen noch immer die am i6. bezogene Aufstellung inne, nur die unter General Duval an der Biesme stehenden Truppen waren, als man erfuhr, daß die preußische Vorhut die Aisne aufwärts rücke, am i8. September durch 5 Bataillone verstärkt worden. Außerdem erhielt GL. Leve neu r Befehl, sich mit 3 Kavallerieregimentern, 10 Bataillonen Infanterie, 9 Grenadier- und 3 Freikompagnien zum Abrücken an die Biesme bereitzuhalten, um den Feind am Überschreiten derselben und an seinem Vordringen über la Harazee hinaus gegen den Posten von la Chalade zu hindern. Die Besatzung von Florent wurde auf 3 Bataillone verstärkt und gleich den Truppen Duvals dem GL. Leveneur unterstellt. Stengel nahm die an die Tourbe vorgeschobenen Abteilungen beim Anmarsch der Preußen auf die Höhen Yvron-) — Valmy zurück.
K. A., C. A. 1792.)
Kellermann war mit der gewählten Stellung keineswegs einverstanden. Sie hatte die versumpfte, nur auf einer einzigen schlechten Brücke passierbare Auve im Rücken, der linke Flügel konnte von den Höhen bei Valmy beherrscht werden, der Königsteich ^) trennte Dumouriez' Truppen von jenen Keller- manns. Schließlich bedrohte eine Umgehung des linken Flügels die Verbindung mit Chälons s. M. und Vitry le Fran9ais. Keller- mann beschloß daher, seine Truppen am Morgen des 20. Sep- tember in eine Stellung hinter der Auve, auf die Höhen bei Dampierre sur Auve und Voilemont, zurückzuführen.
6 November 1792
Battle of Jemappes
VORBEMERKUNG.
maif^rhal «Ic Kdchambrau (I7<)i). (Revue des questions historiques ler juillet et 1*^ ootobifi. I*arts l<)OX.) >- Jonqui6re, La bataille de Jemappes (publik sous la diifction de Im scctlon hUtorltjue de Tötat-major de Tarm^). Paris 1902.
JII, 315.
FML. Beaulieu hatte auf die Nachricht von einem bevor- stehenden Angriff beschlossen, dem Feinde auf den Höhen zwischen Jemappes und Cuesmes^) entgegenzutreten. Noch am 28. April ließ er die Dörfer Quaregnon, Jemappes und Frameries zur Deckung der Flügel seiner Stellung durch zwei Kompagnien besetzen. Eine dritte Kompagnie wurde nach Baudour detachiert, ein Posten nach Qui^vrain vorgeschoben. Zwei Bataillone bildeten die Besatzung von Mons, 2 Kompagnien und i Eskadron besetzten zur Deckung des Rückzuges die Höhen von St*- Lazare und Palisel, so daß nur 2 V3 Bataillone und 10 Eskadronen (1800 Mann Infanterie und 1500 Reiter) zur Verteidigung der Stellung übrig- blieben. An Artillerie waren bis zur Ankunft einiger von Atli im .Vnmarsch begriffener Reservegeschütze zehn Regimentsstücke vorhanden.
XIII, I.)
Das Treffen bei Jemappes am 6. November*).
XXXI.
') Angaben zumeist nach Jonquiöre, La bataille de Jemappes.
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