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memoir · by a contemporary
Tagebuch eines Ordonnanz-Offiziers
Maurice Irisson d'Herisson (1839–1898), 1885
Named on the pages for Battle of Wörth (1870), Battle of Sedan (1870).
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Passages that name the battles; the whole book is at Internet Archive.
6 August 1870
Battle of Wörth (1870)
D AR N
) Wir nennen ſie die Schlacht von Wörth! Die Franzoſen nennen ſie „bei Reichshofen“, weil dort der große, heldenmüthige Reiterangriff ſtattfand. D. Ueberſ.
1 September 1870 (capitulation 2 September)
Battle of Sedan (1870)
D AR N
hofen,?) warum oder wieſo Bazaine dazu kam, unter dem Beifallsrufen der Linken in der Kammer zum General⸗Feldmarſchall ernannt zu werden; warum oder wieſo die Linke, ſeit unſeren erſten Mißerfolgen, den Kampf gegen die kaiſerliche Dynaſtie begonnen hatte, ein Kampf, der Dank dem Unglück von Sedan, mit der Revolution im September endete; warum oder wieſo das Miniſterium Ollivier unter dem Gewicht der erſten durch den Krieg herbeigeführten Bedrängniſſe erlegen war; warum oder wieſo der Kaiſer, ohne Komman- deurſchaft und ohne Preſtige als ein bleiches Geſpenſt Cäſars, ſchon halb entlhront, zwiſchen ſeiner Haupt⸗ ſtadt und den feindlichen Vorpoſten umherirrte; warum oder wieſo endlich der General Palikao die ſchwere patriotiſche Miſſion übernommen hatte, ein Kabinet zu bilden, und ſogar bei der Linken ſich einer gewiſſen Popularität erfreute.
D AR N
Kein Menſch hat je von dieſen Steinbrüchen reden hören. Als man eine Unterſuchung anſtellt, exiſtiren ſie gar nicht. — Prinz „Albert“ von Preußen iſt ge⸗ tödtet worden, ſein ſchwarzer Sammetſarg mit ſilbernen Beſchlägen wird durch die Reihen der Preußen getragen. Schon wieder ein Märchen. Endlich am Vorabend des Tages, wo ſie die Nachricht von der Kataſtrophe von Sedan bringen ſollten, zeigten die Pariſer Blätter wohlgefällig an, der König von Preußen ſei wahn⸗ ſinnig geworden! War es ein Wunder, wenn man unter ſolchen Umſtänden Krämpfe bekam? Mehr iſt zu verwundern, daß es in dieſen Schreckenstagen noch
D AR N
Was beſonders merkwürdig iſt, — ſchon ſeit dieſer Zeit, vor Sedan, beabſichtigten die Deutſchen, ſich um Paris zu lagern, und ich erinnere mich, daß mir er⸗ zählt ward, Herr Eugene Cliquot habe einen Brief erhalten, in dem er eingeladen wurde, ſein Schloß Courcelles für den Kronprinzen von Sachſen in Stand zu ſetzen. Der bloße Name Cliquot mußte übrigens den Preußen fröhliche Erinnerungen erwecken. Als 1815 die Allürten bei dieſem großen Champagner⸗ fabrikanten einquartirt waren, vertilgten ſie eine Unzahl Flaſchen, die ſie vollſtändig zu bezahlen vergaßen. Nur als ſie wieder zu Hauſe waren und den franzöſiſchen Nektar in gutem Andenken behalten hatten, ſchickten ſie dem Hauſe Cliquot umfangreiche Aufträge. Von allen Punkten kamen ſie, aus denen die feindlichen Regi⸗ menter herſtammten, d. h. aus allen Ecken Europa's, und, fügt die Sage hinzu, — ſo begann das große Vermögen der berühmten Wittwe. Da Paris nicht gerade eingerichtet war auf einen jo zahlreichen Vieh⸗ ſtand, ſo wurden alle die Thiere im Bois de Boulogne, im Bois de Vincennes, und in den Squares unter⸗ gebracht. Das Gras auf den Raſen reichte nicht lange. Zu gleicher Zeit, da das Vieh hereinkam, dekretirte der Statthalter die Ausweiſung aller Fremden, der entſchieden überflüſſigen Mäuler. Kurz vor einer mög⸗ lichen Belagerung war dieſe Maßregel gerecht und klug. Sie ward gebilligt und ausgeführt.
N N REIFE AN TB
Louis Armand Le Sergeant d'Hendrecourt, Hauptmann im Generalſtab, am 1. Sept., Schlacht bei Sedan.
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