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poem · by a contemporary

Preussische Kriegslieder von einem Grenadier. [Hrsg. von August Sauer]

Johann Wilhelm Ludewig Gleim (1719–1803), 1882

Named on the pages for Battle of Rossbach, Battle of Leuthen, Battle of Zorndorf.

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Passages that name the battles; the whole collection is at Internet Archive.

5 November 1757

Battle of Rossbach

VERLAG VON GEBR. HENNINGER

Nun tritt eine längere Pause in dieser Production

ein; bis die Schlacht bei Rossbach (5, XI. 57) einen
neuen und diesmal energischeren Anstoss giebt. Schon
am 14. November sehen wir die Ideen zu dem Gedichte in
einem Briefe an Kleist auftauchen : 'Den Augenblick lese
ein Schreiben von dem Grenadier, der die Siegeslieder
gesungen hat. Er ist lauter Wuth, lauter Dithyrambus —
Wir ruhen nicht, sagt er, die Fr[anzosen] müssen fort,
oder sie sollen alle auf dem Bajonette tanzen, zwölf
Mann hoch lagen sie, wir stampften über sie her, sie
lagen auf den Bäuchen, und baten Pardon ; wir gaben
ihn, du magst leben, du Hund ! aber ehre die Preussen
— der Teufel soll die Hunde holen , wenn sie noch
einmal meine Scheune plündern — In solchem Thon
lautet sein Schreiben von einem ganzen Bogen — Wenn
es wahr ist, was er sagt, so müssen nicht Ein Tausend
Todte, sondern Zehn Tausend auf dem Platz geblieben,
und zwanzig Tausend gefangen seyn — .' Man vergleiche
damit nur Nr. 9 V. 2 1 9 f. : 'Auf ihren Bäuchen lagen sie,
Und baten Leben' ; auch später hat Gleim gerade
von diesem Liede immer behauptet, es sei nur ein Brief
des Grenadiers in Verse gebracht (an Kleist 6. I. 58).
Er trägt durch das Gedicht auch einem Wunsche Lessings
Rechnung, der verlangt hatte, 'der Grenadier könte
nun woll einmal ein lustig Stückchen singen' (Kleist an
Gleim 8. XI, 57). Am 3. Dezember ist es fertig, am
8. Dezember ist es in Lessings Händen, der es Kleist
mittheilt. Die Freunde loben und bewundern im all-
gemeinen, ohne im einzelnen mit dem Tadel zu kargen.
Die Mischung zwischen Ernst und Scherz machte einen
guten Eindruck. 'Er ist so erhaben, so naif und hie
und da so burlesque, wie ich gar nicht weiss — schreibt
Kleist (9. Xn. 57) — Die Kupferstiche vom Hogarth
zum Hudibras sind nicht so burlesque als Ihre Gemähide
der Franzosen und Reichstruppen. Wenn Sie gar nichts
als dies Stück gemacht hätten, so wären Sie ein un-
sterblicher Mann'. Lessing schliesst sich am 12. mit
dem Ausrufe an : '0, was ist unser Grenadier für ein

XV

VERLAG VON GEBR. HENNINGER

Ausgabe ist höchst wahrscheinlich ein Abdruck der
Leipziger :

Sieges -Lied | der | Preussen, | nach der Schlacht bey
Rossbach. I Berlin, | 1757. | 12 Bl. 4^.
(Vgl. Lessings Recension in der Voss. Ztg. 7. L 58.
Werke Bd. XII, S. 632 f.1 Er weicht von dem Text unserer
Sammlung nur in folgenden Stellen ab : 9, 46 Und
bracht den grossen Tag, | 59 Von] Und | 94 Der Tapfre!
Feuer rief, | 95 Feuer ward ; | 252 ziehn.] fliehn. |
Ausserdem fehlen die Verse 173—188 und 197—208,
wodurch das Gedicht einen ungleich rascheren Gang
und eine schönere Abrundung hat als in der späteren
Fassung. Bei der Einschaltung mag ihn das Bestreben
geleitet, haben, keine der deutschen Provinzen zu ver-
kürzen ; zu den Strophen vom Müustermanu und CöUner
201 — 208 liess er sich von dem Domdechant Spiegel
verleiten; am 1. Februar 1758 sendete er sie an Lessing,
weist ihnen aber einen andern Platz an, als sie jetzt
einnehmen. Uz hat ein ganz richtiges Gefühl geleitet,
wenn er schon von der ersten Fassung urteilte (13. III. 58):
' Wenn Sie ... die deutschen Völker weggelassen hatten,
so glaube ich, dass Ihr Lied am Plan viel gewonnen hätte.'

Bald nach Vollendung von Nr. 9 muss Nr. 8, das
'Herausforderungslied vor der Schlacht bey Rossbach',
entstanden sein. Dies ist wol der 'Rossbachsche Schlacht-
gesang', den Gleim im Briefe an Kleist (23. XII. 57)
erwähnt. Er wird ihn kurz vorher an Lessing geschickt
hjiben, die betreffenden Briefe sind verloren. Einen
Einzeldruck hat es wol nicht davon gegeben.

XIX

gezogen, und ich wüsste nicht das Geringste, was in
seinem Collin'schen Liede zu ändern wäre. Es kam
noch eben zurechte, obgleich der Druck schon bis in
das Rossbach'sche Lied fortgerückt war. Einer so in-
teressanten Vermehrung wegen hat ja leicht ein Bogen
können weggeworfen werden.' Man könnte diese Worte
zunächst auf No. 6, den 'Schlachtgesaug vor dem Treffen
bey Collin', das erst damals entstanden ist, beziehen,
wenn Lessing nicht hinzusetzte : 'Sieben Lieder hat Herr
Krause compouirt ; das Collin'sche muss das achte sein.
Denn dieses muss nothwendig eine eigne Melodie be-
kommen, weil ein eigner Geist darin herrscht, der zu
den andern Melodien nicht passen würde.' In der That
enthält die Sammlung 8 Melodien mit der zu No. 7.*)
Die Lieder auf die Schlacht von Collin scheinen gemeint
zu sein, wenn Kleist (14. VIL 58j schreibt: 'Ihre beiden
Siegslieder sind recht hübsch, obgleich allen vorigen nicht
gleich.' Uz nennt unter den für ihn neuen Liedern der
Sammlung auch das auf Collin (an Gleim 26. IX. 59).
Was nun diese Sammlung selbst betrifft, so rührt
die erste Anregung dazu von Lessing her, der schon
am 12. Dezember 1757 die damals fertigen drei Lieder
No. 3, 5 und 9 mit dem erst geplanten No. 10 zu einem

XIX

Ganzen vereinigen möchte. Gleim müsste einen kleinen
Vorbericht machen, 'um jeden Leser auf den rechten
Gesichtspunkt zu stellen, aus welchem er die Lieder
betrachten müsse.' Gleim muss aber Lessing selbst um
die Ausführung dieses Plans gebeten haben — die Briefe
fehlen — am 6. Januar 1758 schreibt er an Kleist:
'Dass dem Pr[inz] Heinrich'schen Hoffe das Rossbach'sche
Siegeslied nicht gefällt, wundert mich nicht. Auch wird
mich nicht wundern , wenn manche andere an dieser
Art Lieder keinen Geschmack finden. Sie steht zwischen
der hohen Ode und dem gemeinen Liede allzu sehr in
der Mitte, als dass je das Urteil den rechten Punkt
treffen könte. Deshalb auch wird nöthig sein, dass
Herr Lessing dem unbestimmten Geschmacke unserer
Prinzen und Helden zurecht helfe ; ich freue mich recht
auf seine Vorrede, denn, ohne Zweifel wird er eine
schöne Abhandlung von Kriegesliedern hineinbringen.'
Und Lessing ist bereit, Gleims Wunsch zu erfüllen
(6.n. 58) : 'Und der Grenadier erlaubt es doch noch, dass
ich eine Vorrede dazu machen darf. Ich habe Verschie-
denes von den alten Kriegsliedern gesammelt; zwar un-
gleich mehr von den Kriegsliedern der Barden und Skalden
als der Griechen. Ich glaube aber auch, dass jene für uns
interessanter sind und auch ein grösseres Licht auf die
Lieder unsers neuen Skalden werfen.' Am 25. Februar
1758 sind die Lieder schon 14 Tage in der Druckerei;
die Vorrede aber scheint Mitte März noch nicht fertig
zu sein ; Lessing möchte den lieben Grenadier gerne
sprechen, um sie 'in seine Seele zu machen' (Kleist an
Gleim 14. III. 58). Drucker und Kupferstecher ver-
zögern die Vollendung noch lange. Am 6. August endlich
kann Lessing das erste Exemplar nach Halberstadt
senden. 'Hätte ich gern in der Welt etwas recht gut
machen wollen, — schreibt Lessing, fast möchte man
glauben, mit leiser Ironie — so wäre es dieser Vorbericht
gewesen ; aber was hilft es, dass man etwas will, wenn
man nicht die Kräfte dazu hat? Alles, was ich hätte

XXIV

5 December 1757

Battle of Leuthen

VERLAG VON GEBR. HENNINGER

VI

zeigt (Bd.I. St. 2. S.404, 1757). Ein schwächliches Gedicht
von J. J. Ewald auf den Sieg bei Weissenfeis hat sich in
Kleists und Herders Abschrift erhalten. In der Glogauer
Schneidersfrau, Anna Luise Karschin erwachte damals das
poetische Talent und sie besang den Sieg bei Lissa (Glogau
1757). Die Berliner Bibliothek besitzt umfangreiche Fas-
cikel ähnlicherj meist anonymer Sieg- und Schlachtgesänge.
Gleims 'Lieder eines preussischen Grenadiers' sind
nach all diesen stammelnden und stotternden Versuchen
eine wirkliche That. Er war nicht im Felde ; aber er
dachte und träumte sich ins Feld. Seine Verbindungen
mit mehreren Militärs, die an verschiedenen Punkten
bei der Armee standen , machten , dass er von allem
schnell und gut unterrichtet war. Er fing den kriegeri-
schen Geist, der ihm aus den enthusiastischen Briefen
Kleists entgegen wehte, zwischen den Zeilen auf und
condensierte ihn zur poetischen Phrase. Immer bleibt
es möglich, was Körte und andere behaupten, dass er
bei einem Grenadierbataillon einen Bekannten hatte, der
ihm Nachrichten zukommen liess. Die Märchen aber,
die bis in unser Jahrhundert fortspuken (vgl. Pröhle,
Friedrich der Grosse S. 59), dass der Dichter der Kriegs-
lieder wirklich ein gemeiner Soldat gewesen sei*), sind
gegenüber dem handschriftlichen Material unhaltbar. Sie
beweisen nur, wie Gleim es verstanden, seine Lieder aus

XVIII

8 Bl. 4 0
ohne Variante vom späteren Texte.

Am 5. Dezember war die Schlacht bei Leuthen, oder

XIX

XIX

Zu sterben allesamt bereit
Mit dir fürs Vaterland

wobei auf Kleists Brief vom 4. Januar 1758 zu ver-
weisen ist : ^Der Prinz Ferdinand vom Hause ist freilich
bey der Schlacht bey Lissa gewesen und hat jetzo wie
allmal sehr brav gethan, wie er auch bei Prag blessirt
war. Sie müssen ihn absolut nennen ; er ist ein un-
vergleichlicher Herr. Retzow verdient auch eine Stelle
in dem Siegsliede. Er ist ein guter General, der viele
presence d'esprit hat und viele Ehre und bravoure' ;
ferner 10, 180 deine] seine | 185 Vater!] Brüder, |
195 Wir sahen aus, wie lauter Tod, | 199 Brannt
alles, alles schäumte Wuth | Nach V. 212 folgt der
Anfaugsvers einer unvollendeten Strophe : Warum empört
die ganze Welt etc. | 215 das] dein |

Gleim muss die Absicht gehabt haben für die
Sammlung der Kriegslieder den Anfang von No. 10 zu
kürzen. Lessing will davon nichts wissen (19. IV. 58):
'Von seiner vorgeschlagenen Verkürzung des Eingangs
zum Lissa'schen Liede halte ich, eigentlich zu reden,
nichts. Will er aber durchaus lieber einige Schönheiten
verlieren , als den Beifall der Kunst richter vom
kurzen Athem (denn nur ein kurzer Athem kann den
Eingang zu lang finden) entbehren, so muss er wenigstens
die erste und letzte Strophe davon beibehalten'. Die
Verkürzung hat nicht stattgefunden, so wie auch der
'Haarzopf' in V. 39, an dem Sulzer Anstand nahm
(Briefe der Schweizer S. 310), unverkürzt stehen blieb.

25 August 1758

Battle of Zorndorf

VERLAG VON GEBR. HENNINGER

nach dem Muster Anakveons getändelt und getrillert hatte,
in einer ihm noch ungewohnten Dichtart : jene Sammlung
tritt uns durchaus als eine gemeinsame Arbeit eines
neugebildeten Freundeskreises entgegen, als Ausfluss der
vereinigten Thätigkeit der jungen preussischen Dichter-
und Musikerschule. Kleist, der ihm in seiner Ode an
die preussische Armee den Weg gewiesen hatte, bietet
Gleim in seinen Briefen den Stoff und die Begeisterung
dar; Ramler tritt schon hier als Sprachmeister seiner
Freunde auf und bessert anstössige Worte ; der Berliner
Advokat Krause, Gleims und Ramlers Freund, liefert die
Melodien ; der Berliner Kupferstecher Meil das Titelbild
und die Vignetten; Lessings Verleger Christian Friedrich
Voss übernimmt den Verlag; Lessing endlich, der als der
eigentliche Sammler auftritt, schreibt die Vorrede und
drückt dem ganzen Werke mit kräftiger Hand den Stempel
seines Geistes auf. Und wenn auch keine andere Lesart der
Sammlung auf ihn zurückgienge als jenes 'Biete Frieden
nun' Nr. 11 V. 20 in der Ansprache an Maria Theresia,
das er mit genialer Aenderung eines einzigen Buchstabens
aus 'Bitte' korrigierte : so hat er schon dadurch allein
den edlen 'Würzruch seines Fässleins drein gedämpft',
den Geist der Milde und Versöhnung gebreitet über Gleims
Rachsucht und Unduldsamkeit. Es ist der gleiche Zug
von Humanität und Weltbürgersinn, der Lessing bewog,
in dem Gedichte 'Der Grenadier an die Kriegesmuse nach
der Schlacht bey Zorndorf' auf Mässigung und Milderung
zu dringen ; zugleich eine schöne Fürsorge für Gleims
Nachruhm: 'Der Grenadier soll und muss auf die Nach-
welt denken ; oder wenn er es nicht thun will, so werden
es seine Freunde für ihn thun' (an Gleim 14. IL 59).
Die Kriegslyrik des siebenjährigen Krieges quoll
reichlich empor.*) Als der berüchtigte Job. Matth. Dreyer

*) Ich benütze und erweitere im folgenden die ein-
schlägige Darstellung in meiner Biographie Kleists, Werke
Berlin, Hempel Bd. I. S. L flt.

XXIV

Er les' ein schön Gedicht.

Auf dem Schlachtfelde bei Borne abends den 5. Nov. 1757.'
Das andere sind zwei Strophen in einem Briefe au
Lessing (22. XL 58). 'Sie sowohl als Herr Ramler
haben mir vorgeworfen, ich hätte Ihnen sein Siegeslied
auf die Schlacht bei Zorndorf vorenthalten. Ich weiss

*) Zu den Versen des Archilochos, welche die Vorrede
schliessen und die aus Athenäus XIV. 23. p. 627 c. genommen
sind, ist zu vergleichen Leasings Brief an Gleim 5. IX. 58 :
,Die griechische Grabschrift, die ich ihm . . . gesetzt habe,
sind zwei alte Verse, die bereits Archilochus von sich gesagt
hat: Ich bin ein Knecht des Enyalischen Königs (des Mars)
und habe die liebliche Gabe der Musen gelernt. Sie schienen
mir wegen ihrer edeln Simplicität der Anführung würdig zu
sein und drücken den doppelten Charakter eines solchen
kriegrischen Dichters aus.' Die Verse aus Horaz, welche am
Schluss des ersten Liedes stehen, hatte Gleim im Briefe an
Kleist 6. I. 58, den Lessing gewiss gelesen hatte, citiert.

XXV

Ist ihnen Alles gleich !

Er sagte, er hätte sie bei dem Uebergange über die
Oder gesungen.' Dies sind wol 'die zehn Zeilen, die
ich auf die Schlacht bey Zorndorf gemacht habe' (im
Briefe an Kleist 20. X. 58). Gleichlautend schreibt er
sie au Uz (2. XH. 58).

XXVIII

XXVIII

Sie müssen Wirkung thun bei der Armee ; der, dem sie
nicht Heldenmutli und grosse Gesinnungen in der Brust
erregen, er ist entweder zu dumm, als dass er werth
wäre, bei ihres Königs Armee zu sein oder man sollte
ihn sonst von seinem Regiment wegjagen, weil er zu
dergleichen Gesinnungen unfähig ist. Ich muss immer
über ihren poetischen Reichthum erstaunen, da sie über
ein sich immer ähnliches Sujet immer so mannigfaltige
Schönheiten zu sagen wissen, Ihr fürtreffliches Gedicht
auf die Schlacht gegen die Russen gefällt mir jetzt vor-
züglich, vielleicht nur, weil es das neueste ist. Was für
einen patetischen Ton haben sie da angenommen. Da
herrscht das Erhabene in seiner hohen, ehrwürdigen
Einfalt Das ist nicht erkünstelte, es ist die natürliche
Sprache der Dichter. Wie billig ists , dass zu des
grossesten Königs Zeit ein Gleim lebt. Ihre Lieder
werden mit des Königs erhabenen Thaten gleich ewig
sein. Allein, mein Freund, wenn ich alles mein Ent-
zücken ihnen sagen wollte, so würde ich sie durch ein
zu weitläufiges Lob beleidigen, ich will sie nicht länger
loben, ich will ihnen nur danken. Ihr Gedicht an die
Krieges -Muse habe ich mit Kleists Erlaubnis sogleich
drucken lassen, ich erwarte nur bequeme Gelegenheit,
Ihnen einige Exemplare senden zu können. Die Berliner
haben sehr viel Höflichkeit für die Verwüster ihres
Vaterlandes, dass sie dies Gedicht nicht wollen drucken
lassen.' Die Zürcher Stadt -Bibliothek besitzt diesen
Druck: 'An die Krieges -Muse nach der Niederlage
der Russen bey Zorndorf. Von einem Preussischen
Grenadier.' 24 S. kl. 8^, der mir nicht zugäng-
lich war.

Am ausführlichsten hat Gleim über Einzelheiten des
Gedichtes mit Uz korrespondiert, so dass uns diese Briefe
einen Kommentar zu demselben ersetzen können. Gleim
selbst hat auf Uzens Kritik hohen Wert gelegt und sie
Lessing abzuschreiben versprochen (23. III. 59). Sie ist
vom 1. März 1759 datiert: 'Sie haben mir ein vortreff-

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